von Dirk Alt, Hannover

Die Einführung des Farbfilms in die Filmindustrie ist eine Geschichte paralleler und gegensätzlicher Entwicklungen, technischer Pionierleistungen und Sackgassen, ein von den ersten praktischen Versuchen bis zum letztlichen Durchbruch 40 Jahre umspannender Zeitraum, in dem Phasen jahrelangen Stillstandes immer wieder mit Aufbruchsstimmung und hektischer Aktivität wechselten: Der Farbfilm wurde nicht nur einmal erfunden, sondern zig Mal in (manchmal nur geringfügig) unterschiedlichen Variationen, und oft genug verschwand er sang- und klanglos wieder von der Bildfläche. In der folgenden Darstellung sollen unter der Vielzahl farbkinematographischer Verfahren vor allem der 30er Jahre die in Deutschland wichtigsten und folgenreichsten vorgestellt und in ihren Grundzügen erläutert werden.

Die gern gestellte Frage nach dem frühesten deutschen Farbfilm wird meist mit Hinweis auf zwei historische Daten beantwortet: den Kinostart des Ufacolor-Kurzfilms „Bunte Tierwelt” (Regie: Ulrich K. T. Schulz) am 2. Dezember 1931 oder die Uraufführung von „Frauen sind doch bessere Diplomaten” (R: Georg Jacoby) am 31. Oktober 1941. Galt die Frage nur dem abendfüllenden Farbspielfilm, so ist sie mit dem zweiten Datum hinlänglich beantwortet. Interessiert man sich jedoch auch für farbige Kurzspielfilme, Dokumentar-, Zeichentrick-, Werbefilme oder für das Phänomen Farbfilm als solches, so ist einem auch mit dem erstgenannten Datum kaum geholfen, denn „Bunte Tierwelt” war keinesfalls der erste Ufa-produzierte Farbfilm, sondern lediglich der erste Dokumentarfilm nach dem Zweifarbenverfahren Ufacolor, der in den deutschen Kinos zu sehen war.

Tatsächlich ist völlig unbekannt (und dürfte heute auch nicht mehr rekonstruierbar sein), welches der erste in Deutschland hergestellte Farbfilm war: Bereits der Kinopionier Oskar Messter (1866-1943) stellte zwischen 1898 und 1902 mit einer speziellen Aufnahmekamera experimentelle Farbfilme her. (1) Im Gegensatz aber zu Großbritannien, Frankreich und den USA, wo frühe Farbfilmverfahren bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine beachtliche praktische Bedeutung gewannen, gelangte man in Deutschland bis in die 20er Jahre hinein über das experimentelle Stadium nicht hinaus.

Additive Folgeverfahren

Die frühesten praktikablen Farbfilmverfahren waren additive Folgeverfahren: Hierbei wurden mittels vor dem Kameraobjektiv rotierender Filter in den additiven Grundfarben Rot-Blau-Grün sogenannte Farbauszüge auf Schwarz-Weiß-Film aufgenommen. Wurden diese Farbauszüge durch die gleichen Filter projiziert, so entstand auf der Leinwand ein bewegtes farbiges Bild. Der Nachteil des Verfahrens waren die zeitlichen Paralaxen, die bei schnell bewegten Objekten als Unschärfen und flackernde Ränder auftraten. Als erfolgreichstes, allerdings nur zweifarbiges Folgeverfahren ging das britische Kinemacolor (George Albert Smith, Charles Urban, ab 1908) in die Filmgeschichte ein. Höhere ästhetische Vollendung erreichte das französische Gaumont Chronochrome-Verfahren / Gaumontcolor (dreifarbig, ab 1913), mit dem etwa im Juli 1919 die alliierte Siegesparade in Paris dokumentiert wurde.
Anfang der 20er Jahre, als die Folgeverfahren bereits allmählich an Bedeutung verloren, wurden in Deutschland noch vereinzelte Experimente auf diesem Gebiet bekannt, etwa die von Paul Herrenkind (Halle / Saale), der 1921 einen Farbfilm „Halle und das Saaletal” ankündigte (2), oder die von Ludwig Horst, der im gleichen Jahr die Horst-Farben-Film GmbH in Berlin gründete. 1926 drehte der Werbe- und Kulturfilmhersteller Boehner-Film Farbfilmaufnahmen nach dem Horst-Verfahren von der Gartenbauausstellung in Dresden.

Subtraktive Zweifarbenverfahren: Horst / Sirius, Agfa-Bipack

Der Name Horst sollte Ende der 20er Jahre jedoch mit einem anderen Verfahren assoziiert werden, das bereits zur Gruppe der subtraktiven Verfahren (subtraktive Farbmischung: Gelb, Magenta, Cyan) gehörte. Deren erste Generation beschränkte sich notgedrungen auf nur zwei Farben und konnte daher nur Ausschnitte der Farbskala wiedergeben. Beim subtraktiven Zweifarbenverfahren wurden rote und grüne Farbauszüge entweder spiegelverkehrt aufgenommen und nach Entwicklung und chemischer Einfärbung präzise zu einem einzigen Filmstreifen zusammengeklebt (wie beim Technicolor Process No. 2) oder auf einen beidseitig beschichteten Blankfilm aufkopiert (Technicolor Process No. 3). Gegenüber den additiven Folgeverfahren hatten die subtraktiven Verfahren den Vorteil, dass die danach hergestellten Kopien ohne Filter mit jedem gebräuchlichen Projektor farbig vorgeführt werden konnten. Die Popularisierung der subtraktiven Zweifarbenfilme, die Anfang der 20er ihren Ausgang von den USA genommen hatte (Zweifarben-Kodachrome, Prizmacolor Process No. 2, die beiden Technicolor-Prozesse 2 und 3), setzte mit einigen Jahren Verspätung in bescheidenerem Umfang auch in Deutschland ein. Hier war es zunächst das als Sirius-Farbenfilm bekannt gewordene Verfahren Ludwig Horsts, das sich als deutsches Äquivalent zum amerikanischen Technicolor zu etablieren versuchte, im Spielfilmbereich aber nicht Fuß fassen konnte. Abnehmer fand das Sirius-Verfahren vor allem im Kreise der Werbefilmhersteller (Svend Noldan und andere). Im Archiv Karl Höffkes sind Kopien einiger früher zweifarbiger Werbefilme vorhanden, die vermutlich Ende der 20er Jahre nach dem Sirius-Verfahren gedreht wurden:

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1929/30 experimentierte auch die Ufa mit dem Sirius-Verfahren, brach ihre Versuche jedoch wegen ungenügender Resultate ab und schwenkte 1931 um zum Bipack-Verfahren der Agfa (nach dem Leiter der Afifa-Kopieranstalt Kurt Waschneck auch als Waschneck-Verfahren bezeichnet), das als Aufnahmematerial zwei für die rotorangenen bzw. blaugrünen Lichtanteile sensibilisierten Schwarz-Weiß-Filme (Front- und Rückfilm) und als Kopiermaterial den doppelseitig beschichteten Dipofilm verwendete. Unter der Werbebezeichnung Ufacolor wurde das Agfa-Bipack-Verfahren 1931/32 mit einer Reihe kurzer Kulturfilme („Bunte Tierwelt”, „Wasserfreuden im Tierpark”, „Rhythmus und Tanz”, „Herbst in Sanssouci”) der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies hätte der Startschuss für eine kontinuierliche Zweifarbenfilmproduktion sein können, doch tatsächlich stellte die Ufa zwischen 1931 und 1938 nur wenig mehr als ein Dutzend Kurzfilme nach dem Verfahren her: 13 Kultur-, überwiegend Tierfilme, und ein einziger Kurzfilm mit Spielhandlung, die Tanzpantomime „Karneval” (R: F. B. Nier, 1936). (3) Neben der Ufa griffen auch andere Filmhersteller auf Agfa-Bipack-Materialien zurück, u. a. die Rolf Randolf-Film GmbH für eine kurze Tanzszene ihres (ansonsten schwarzweißen) Doppelgängerdramas „Der rote Reiter” (R: Rolf Randolf, 1935), die Tobis-Melofilm GmbH für den farbigen Traumteil ihrer Märchenverfilmung „Rotkäppchen und der Wolf” (R: Fritz Genschow / Renée Stobrawa, 1937) und die Commerz-Film AG für einige längere Reklametrickfilme („Die Schlacht um Miggershausen”, R: Georg Woelz, 1937, u. a.). Vor allem aber exportierte die Agfa den Bipack-Film ins Ausland, etwa nach Großbritannien, Frankreich, die Tschechoslowakei und Indien; die Farbkopien wurden jeweils bei der Afifa hergestellt. Dass der Agfa-Zweifarbenfilm im Inland wenig verwendet wurde, ist auch darauf zurückzuführen, dass er zu spät kam, um noch als Sensation zu gelten: Zu vertraut war die Wirkung zweifarbiger Filmbilder bereits durch die zahlreichen Technicolor-Filme, die vor allem zwischen 1929 und 1931 in Deutschland gezeigt worden waren. Mitte der 30er galt der Zweifarbenfilm längst als Auslaufmodell, die Erwartungen richteten sich jetzt auf den Dreifarbenfilm, der nicht nur einen Teil, sondern die Gesamtheit des Farbspektrums abbilden konnte.

Farblich brillant, aber nur für unbewegte Objekte: Gasparcolor

Einen großen Schritt vorwärts bedeutete die Einführung des dreifarbigen Gasparcolorverfahrens, das der Arzt und Chemiker Bela Gaspar am 25. Oktober 1933 auf einer Vortragssitzung der Deutschen Kinotechnischen Gesellschaft (DKG) vorstellte. Gasparcolor zeichnete sich durch eine bislang kaum gekannte Farbbrillanz aus, konnte aber nicht allgemein in die Praxis eingeführt werden, da es nur als Kopier-, nicht als Aufnahmeverfahren vorlag. Der für die Kopienherstellung verwendete Agfa-Tripofilm, der auf der Vorderseite zwei Schichten mit den purpurnen und gelben Farbstoffen und auf der Rückseite eine Schicht mit blaugrünen Farbstoffen trug, war als Aufnahmematerial ungeeignet, da nicht ausreichend lichtempfindlich. Die Aufnahmen mussten also mit gewöhnlichem Schwarz-Weiß-Material als Farbauszüge vorgenommen und auf den Tripofilm kopiert werden, der anschließend nach dem Silberfarbstoff-Bleichverfahren entwickelt wurde. Im Bereich der Zeichen- und Sachtrickfilme konnten mit Gasparcolor hervorragende Ergebnisse erzielt werden, wie Oskar Fischinger mit seinen abstrakten Kurzfilmen „Kreise”, „Muratti greift ein” (beide 1934) und „Komposition in Blau” (1935) eindrucksvoll unter Beweis stellte. Das Verfahren wurde auch im Ausland mit beachtlichem Erfolg ausgewertet, in den Niederlanden durch George Pal („Ship of the Ether”, 1934, „The Magic Atlas”, 1935), in Frankreich durch Alexandre Alexeieff („La belle au bois dormant”, 1935), in der Schweiz durch Julius Pinschewer („Sängerkrieg auf der Wartburg”, 1935) und in Großbritannien durch Len Lye („Rainbow Dance”, 1936). Ebenso wie im Ausland blieb das Verfahren auch in Deutschland sehr stark auf den Werbefilm beschränkt; zu den wenigen Trickfilmen mit Spielhandlung, die nach Gasparcolor hergestellt wurden, gehört der von Paul Peroff, Gert Binding und Curt Dahme für das Amt „Schönheit der Arbeit“ in der DAF gezeichnete „Musterbetrieb AG” (1936), der antisemitische Kinderfilm „Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt” (R: Heinz Tischmeyer, 1940), Hans Helds Kriegsfabel „Der Störenfried” (1940) und Gerhard Krügers Verfilmung von Ernst Kreidolfs Kinderbuch „Die Wiesenzwerge” (1941).
Die weitere Verbreitung von Gasparcolor scheiterte in den 30er Jahren im Wesentlichen daran, dass es nicht gelang, ein praktikables Verfahren für Realaufnahmen zu finden. Zwar hatte der technische Leiter der britischen Gasparcolor-Niederlassung Adrian Klein bereits 1935 mit einer Strahlenteilerkamera, in der drei Schwarz-Weiß-Filme über ein Prisma mit getrennten Farbauszügen belichtet wurden, einen ersten Realkurzfilm „Colour on the Thames” gedreht, der zu Demonstrationszwecken auch in Deutschland vorgeführt wurde. Allerdings konnte sich dieses Aufnahmeverfahren in Großbritannien nicht gegen die Konkurrenz von Dufaycolor (Linienraster) und Technicolor durchsetzen. In Deutschland fanden 1938 parallele Versuche mit der Strahlenteilerkamera eines Dr. Asche statt, mit der Ulrich Kayser, Geschäftsführer der im gleichen Jahr gebildeten Epoche-Gasparcolor GmbH, Atelieraufnahmen für einen Revue- und Kabarettkurzfilm drehte. (4) Dieser Film ist jedoch nie erschienen; vermutlich wurden Gasparcolor-Realaufnahmen nur im Rahmen einiger Werbekurzfilme wie „Erinnerungen vor dem Spiegel” (R: Wolfgang Kaskeline, 1938) öffentlich vorgeführt. Die Gasparcolor-Ära im Zeichentrickfilm endete 1941, als das Agfacolor-Negativ-Positiv-Verfahren allgemein eingeführt wurde.

„Das mikroskopische Farbenwunder” (5): Das Linsenrasterverfahren Siemens-Berthon / Opticolor

Unter den additiven Farbfilmverfahren bildeten die Rasterverfahren eine eigene Gruppe: Neben dem Kornraster- (Autochrome Lumière) und dem Linienrasterverfahren (Dufaycolor), die beide mit Farbstoffen in der Filmemulsion funktionierten, existierte das Linsenrasterverfahren als besondere Ausprägung, da hierbei keine Farbstoffe verwendet wurden, sondern die Farben auf rein optischem Weg über eine spezielle Oberflächengravur des Filmmaterials aufgezeichnet und wiedergegeben wurden. Auf dem Linsenrasterfilm aufgeprägt war eine Schicht mikroskopisch kleiner zylinderförmiger Linsen, die, durch ein vorgeschaltetes Streifenfilter in den additiven Grundfarben belichtet, das Bild in streifenförmige Farbauszüge zerlegten. Um das nach dem Umkehrverfahren entwickelte Positiv farbig vorführen zu können, war ein der Aufnahme entsprechendes Streifenfilter und ein gegenüber dem normalen Schwarz-Weiß-Film wesentlich stärkeres Projektionslicht erforderlich.

Der Aufnahmevorgang nach dem Linsenrasterverfahren (Film in ca. 300facher Vergrößerung), Aufteilung der Farbauszüge in mikroskopisch feine Streifen.

Der Aufnahmevorgang nach dem Linsenrasterverfahren (Film in ca. 300facher Vergrößerung), Aufteilung der Farbauszüge in mikroskopisch feine Streifen.

Das durch den Franzosen Rodolphe Berthon im Jahr 1908 patentierte und im Frankreich der 20er Jahre zu einem hohen Entwicklungsstand ausgearbeitete Verfahren (6) gelangte in Deutschland im Olympiasommer 1936 in einer eigenen, verhältnismäßig späten Variante auf den Markt, die von Siemens & Halske und dem Münchener Rohfilmhersteller Otto Perutz GmbH seit 1931 gemeinschaftlich entwickelt worden war: Opticolor, auch Siemens-Berthon, Berthon-Siemens oder Siemens-Perutz-Verfahren genannt. Die Uraufführung des ersten und einzigen öffentlich gezeigten Kurzspielfilms „Das Schönheitsfleckchen” (R: Rolf Hansen) war Auftakt einer staatlich geförderten Farbfilmpropaganda, die Opticolor als deutsche Antwort auf das US-amerikanische Technicolor-Verfahren verstanden wissen wollte. Tatsächlich konnte sich das Verfahren wirtschaftlich nicht durchsetzen, da ihm die Unterstützung der Filmproduzenten und der Kinobetreiber versagt blieb: Beide Gruppen fürchteten die erheblichen Mehrkosten für die Herstellung, den Vertrieb und die Auswertung von Linsenrasterfilmen. Nichtsdestotrotz wurde das Verfahren von Propagandaministerium, Reichsfilmkammer und der Reichspropagandaleitung der NSDAP gestützt und für politische Zwecke eingesetzt: 1937 entstanden der Bilanzfilm „Deutschland” (R: Svend Noldan) für die Auslandsrepräsentation des Dritten Reiches auf der Weltausstellung in Paris, „Tag der Deutschen Kunst München 1937″ (R: Hans Ertl) und der einzige farbige Reichsparteitags-Kinofilm „Nürnberg 1937″ (R: Carl Junghans) – nationalsozialistische Propagandafilme, die, da es an für Siemens-Berthon umgerüsteten Kinos mangelte, nur ein sehr eingeschränktes Publikum erreichten. Im Sommer 1938 mussten Siemens & Halske schließlich ihre Farbfilmlaboratorien schließen – wie es in einem Schreiben an das Konkurrenzunternehmen Agfa heißt, aufgrund „der an sich ungewissen Zukunft des Farbfilms überhaupt” und da „leider […] unsere Bestrebungen […] bei der deutschen Film-Industrie keine genügende Unterstützung” fanden. (7)

Pantachrom kontra Agfacolor

Die Agfa ihrerseits erprobte in der zweiten Hälfte der 30er Jahre zwei Verfahren, die subtraktive Kopien lieferten und sich zwischen 1937 und 1939 einen Wettlauf um die Praxisreife lieferten: das Agfa-Pantachromverfahren, das seit 1936 durch die Ufa erprobt wurde, und das Agfacolor-Dreischichtenmaterial, das nach seiner Markteinführung als Umkehrfilm 1936/37 (zur Entwicklung und Funktionsweise siehe den Beitrag von Gert Koshofer: „Die Geschichte des farbigen Schmalfilms”) nun als Negativ-Positiv-Verfahren für die Kinoindustrie ausgearbeitet wurde. Bei Pantachrom handelte es sich um eine einzigartige Kombination verschiedener Verfahren: Zur Aufnahme wurde ein spezieller Bipack (siehe die Zweifarbenverfahren) verwendet, dessen Rückfilm den Rotauszug und dessen Frontfilm (Linsenraster) die Grün- und Blauwerte aufzeichnete. Die beiden Filme wurden durch ein Gelb-Purpur-Gelb-Filter belichtet und auf Agfa-Tripofilm (siehe Gasparcolor) kopiert. Durch Entwicklung nach dem Silberfarbstoff-Bleichverfahren entstand eine subtraktive Kopie, die sich ähnlich wie Gasparcolor durch hervorstechende Farbbrillanz auszeichnete. (8) Einige im Industrie- und Filmmuseum Wolfen aufbewahrte Bildproben und eine Reihe kurzer Filmsequenzen im Bundesarchiv haben die Farbgüte des Pantachromverfahrens bis heute bewahrt, während die in dem Lehr- und Werbefilm „Aus der Welt der Farben” (R: Kurt Stefan, 1939) enthaltenen Pantachromaufnahmen vermutlich durch die Kopierung auf Agfacolor-Positivfilm wesentlich an Leuchtkraft verloren haben.

Nachdem sich die praktische Erprobung des Verfahrens durch die Ufa in die Länge gezogen hatte und von immer neuen Rückschlägen begleitet worden war, hatte es schließlich zum Jahreswechsel 1938/39 den Anschein, als würde Pantachrom nunmehr umfassend in die deutsche Filmproduktion eingeführt und in absehbarer Zeit auch zur Spielfilmherstellung herangezogen werden. Dass dies dann doch nicht der Fall war, lag weniger an der erreichten Farbqualität als an der Tatsache, dass das vergleichsweise einfacher zu gebrauchende Agfacolor-Negativ-Positiv-Verfahren inzwischen ebenfalls einsatzbereit war. Bereits der auf 35-mm-Umkehrfilm gedrehte Kurzfilm „Die Postkutsche” (R: Alexander von Lagorio, 1938) hatte die Stärken des Agfacolor-Verfahrens klar zur Geltung gebracht. Der erste nach dem Negativ-Positiv-Verfahren gedrehte Kurzspielfilm „Ein Lied verklingt” (R: Carl Hoffmann, 1939) wies zwar noch diverse Mängel vor allem bezüglich der Farbechtheit und -sättigung bei Atelieraufnahmen auf, stellte aber dem Ufa-Vorstand unter Beweis, dass Agfacolor „eine brauchbare Basis” bot. (9)

Früher Druck eines Agfacolor-Negativs mit zugehörigem Positiv (1939)

Früher Druck eines Agfacolor-Negativs mit zugehörigem Positiv (1939)

Die Ufa musste nun entscheiden, ob sie ihre Farbfilmarbeit mit dem Pantachrom- oder mit dem Agfacolor-Verfahren weiterführen wollte: Pantachrom erforderte spezielle Bipack-Kameras für die Aufnahme, bei denen aufgrund der beiden parallel laufenden Filme das Risiko der Fehlbelichtung und anderer Komplikationen größer war als bei Agfacolor-Film, der mit jeder gängigen 35-mm-Kamera verwendet werden konnte. Gleiches galt für den Entwicklungsvorgang, bei dem im Fall von Agfacolor lediglich ein einziger Film entwickelt werden musste, während es im Fall von Pantachrom zwei Filme waren, die passgenau auf einen dritten kopiert werden mussten. In der Theorie sprach also alles für den Agfacolorfilm, der auch von der Agfa entschiedener gefördert wurde als das komplizierte Pantachromverfahren.

Durchbruch mit Startschwierigkeiten: Agfacolor

Nachdem die Ufa im Frühsommer 1939 die Produktion von Werbe- und Kulturfilmen nach dem Agfacolor-Verfahren aufgenommen hatte, begannen am 24. Juli in Babelsberg die Dreharbeiten zum ersten abendfüllenden deutschen Farbspielfilm „Frauen sind doch bessere Diplomaten” (R: Georg Jacoby). Der Film, der eigentlich noch im gleichen Jahr Auftakt einer kontinuierlichen Farbfilmproduktion sein sollte, blieb über einen Zeitraum von zwei Jahren – bis zum Drehbeginn von „Die goldene Stadt” (R: Veit Harlan) am 25. Juli 1942 – der einzige große Farbspielfilm der Ufa. Dies hatte vor allem zwei Gründe: zum einen zog der Kriegsausbruch personelle und materielle Engpässe für die Filmindustrie nach sich, die großangelegte Farbexperimente unangebracht erschienen ließen – zum anderen war es der Ufa nicht möglich gewesen, mit ihrem ersten Farbspielfilm den eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. „Frauen sind doch bessere Diplomaten”, im Dezember 1939 abgedreht, ging im Sommer 1940 mit umfangreichen Nachaufnahmen erneut vor die Kameras. Erst am 31. Oktober 1941 erlebte der Film seine Berliner Uraufführung (Capitol am Zoo / Ufa-Theater Turmstraße), dann allerdings mit großem Erfolg, der sich in der ersten Jahreshälfte 1942 in sämtlichen deutschen Kinotheatern fortsetzte: Mit einem Inlandseinspielergebnis von 17,9 Millionen Reichsmark bis Ende 1944 belegte „Frauen sind doch bessere Diplomaten” den elften Platz der erfolgreichsten deutschen Spielfilme, die seit 1941 angelaufen waren. (10)
Während noch bis 1940 mit dem gleichen niedrig empfindlichen Negativfilm (10/10° DIN / ISO 10/11°) sowohl bei Außen- wie auch bei Studioaufnahmen gearbeitet werden musste, konnten ab 1941 die neuen Agfacolor-Negativfilme Typ B und G verwendet werden: Typ B war speziell für Tages- und Bogenlicht, Typ G für Glühlampenlicht sensibilisiert. Bis 1942 konnte die Lichtempfindlichkeit des Aufnahmematerials auf 15/10° DIN erhöht werden. (11) Die zu Beginn für Atelieraufnahmen erforderliche Lichtmenge von 30.000 Lux konnte bis 1943 auf 6.000 Lux verringert werden, was nur noch das Vierfache der Menge war, die für Schwarz-Weiß-Aufnahmen benötigt wurde. In Bezug auf den Ton von Agfacolor-Kopien, der zunächst dem Ton auf Schwarz-Weiß-Film wesentlich unterlegen war, wurde ein Weg gefunden, die Tonspur beim sogenannten Bleichbad unbehandelt zu lassen, wodurch eine dem Schwarz-Weiß-Film ebenbürtige Klangqualität gewährleistet wurde. (12) Vom technischen Standpunkt war das Agfacolor-Verfahren 1941 voll durchentwickelt und zur Auswertung im industriellen Maßstab bereit. Andere Farbverfahren spielten nach 1941 keine erwähnenswerte Rolle mehr.

Die Agfacolor-Ära 1942-1945

1942 nahm die Produktion von Farbspielfilmen allmählich Fahrt auf: Am 10. Juli 1942 wurde der Fußballfilm der Bavaria „Das große Spiel” (R: Robert A. Stemmle) uraufgeführt, der einen spektakulären farbigen Schlussteil vom Spiel um die Nationalmeisterschaft im Berliner Olympiastadion enthielt, und am 24. November der zweite abendfüllende Ufa-Farbspielfilm „Die goldene Stadt”, der zweieinhalb Monate zuvor bereits auf der Biennale in Venedig einem internationalen Publikum gezeigt worden war. Im gleichen Jahr gingen mit „Münchhausen” (R: Josef von Baky), „Das Bad auf der Tenne” (R: Volker von Collande), „Immensee” und „Opfergang” (beide von Veit Harlan) immerhin vier Farbspielfilme in Produktion. Trotz Ausrufung des totalen Krieges und immer dramatischerer Auswirkungen des Kriegsgeschehens auch auf die deutsche Filmwirtschaft wurde die Produktion abendfüllender Farbspielfilme bis zur Saison 1944/45 erheblich gesteigert.

Insgesamt erlebten vor der Kapitulation acht Farbspielfilme ihre deutsche Uraufführung:

- „Frauen sind doch bessere Diplomaten” (Ufa, R: Georg Jacoby, 31.10.1941)

- „Die goldene Stadt” (Ufa, R: Veit Harlan, 24.11.1942)

- „Münchhausen” (Ufa, R: Josef von Baky, 05.03.1943)

- „Das Bad auf der Tenne” (Tobis, R: Volker von Collande, 30.07.1943)

- „Immensee” (Ufa, R: Veit Harlan, 17.12.1943)

- „Die Frau meiner Träume” (Ufa, R: Georg Jacoby, 25.08.1944)

- „Opfergang” (Ufa, R: Veit Harlan, 29.12.1944)

- „Kolberg” (Ufa, R: Veit Harlan, 30.01.1945)

Ein neunter wurde zur Inlandsaufführung nicht freigegeben und lief vor Kriegsende nur im europäischen Ausland an:

- „Große Freiheit Nr. 7″ (Terra, R: Helmut Käutner, deutsche Uraufführung erst im August 1945)

Vier weitere Farbspielfilme waren bei Kriegsende abgedreht und befanden sich teilweise bereits im Schnitt bzw. der Musikvertonung, gelangten jedoch erst in den Nachkriegsjahren als sogenannte „Überläufer” auf den Markt:

- „Die Fledermaus” (Terra / Defa, R: Geza von Bolvary, 1946)

- „Das kleine Hofkonzert” (Tobis / Defa, R: Paul Verhoeven, 1949)

- „Wiener Mädeln” (Wien-Film / Sovexport / Sascha Filmverleih, R: Willi Forst, 1949)

- „Ein toller Tag” (Ufa / Prisma Filmverleih, R: Oscar Fritz Schuh, 1954)

Vor Kriegsende hatten Dreharbeiten zu drei weiteren Filmen begonnen, die jedoch nicht mehr fertiggestellt werden konnten:

- „Wir beide liebten Katharina” (Terra, R: Arthur Maria Rabenalt, Restmaterial im Bundesarchiv)

- „Der Puppenspieler” (Ufa, R: Alfred Braun)

- „Shiva und die Galgenblume” (Prag-Film, R: Hans Steinhoff, Restmaterial im Bundesarchiv)

Marika Rökk im ersten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Frauen sind doch bessere Diplomaten“ (1941)

Marika Rökk im ersten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Frauen sind doch bessere Diplomaten" (1941)

Marika Rökk im ersten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Frauen sind doch bessere Diplomaten“ (1941)

Marika Rökk im ersten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Frauen sind doch bessere Diplomaten" (1941)

Kristina Söderbaum, Hauptdarstellerin im zweiten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Die goldene Stadt“ (1942)

Kristina Söderbaum, Hauptdarstellerin im zweiten Agfacolor-Spielfilm der Ufa „Die goldene Stadt" (1942)

Szenenfoto der Karnevalsszene im Harlan-Film „Opfergang“ (1944)

Karnevalsszene im Harlan-Film „Opfergang" (1944)

Neben den abendfüllenden Spielfilmen entstanden seit 1939 Kulturfilme auf Agfacolor, in erster Linie Landschafts- und Tierfilme, wobei sich besonders die biologische Kulturfilmabteilung der Ufa unter Ulrich K. T. Schulz mit einem halben Dutzend populärwissenschaftlicher Kurzfilme hervortat (1940: „Bunte Kriechtierwelt”, 1941: „Friedliche Jagd mit der Farb(en)kamera”, 1942: „Heimliche Gäste in Wald und Flur”, „Ostpreußens Wüste am Meer”, 1943: „Buntes Leben in der Tiefe”, „Fleischfressende Pflanzen”, „Warnfarben und Tarnfarben”, „Welt im Kleinsten. Farbige Mikrostudien”).

1941 begannen ausgewählte Filmberichter der Propagandakompanien, Farbfilmaufnahmen zu drehen, die in der Deutschen Wochenschau schwarz-weiß ausgewertet wurden. (13) In den Folgejahren wurde diese Farbfilmberichterstattung kontinuierlich ausgeweitet, bis im November 1944 die erste Ausgabe einer farbigen Monatsschau für das Ausland („Panorama”, vier Nummern nachweisbar) fertiggestellt werden konnte. (14)

Abschließend sei als ein weiterer Zweig der deutschen Farbfilmproduktion die Herstellung von Zeichentrickfilmen auf Agfacolorfilm erwähnt: Sowohl die Deutsche Zeichenfilm GmbH als auch die Sonderproduktion der Deutschen Wochenschau (Hans Fischerkoesen) und die Zeichentrickabteilungen der Bavaria und der Prag-Film AG stellten Trickfilme her, die in der Verbindung von Musikalität und putziger Tierfiguren das Vorbild Disney zwar nicht verleugnen konnten, diesem in animationstechnischer Hinsicht aber wesentlich näher kamen als die teilweise noch unbeholfenen Versuche der 30er Jahre.

Phasenzeichnung des Zeichners Ewald von Tresckow für einen unbekannten Farbtrickfilm (vermutlich Werbefilm) um 1942.

Phasenzeichnung des Zeichners Ewald von Tresckow für einen unbekannten Farbtrickfilm (vermutlich Werbefilm) um 1942.

Zum Download:

Dirk Alt: Frühe Farbfilmverfahren und ihr Einsatz durch die NS-Propaganda 1933-1940

Magisterarbeit am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover, 2007. Alle Rechte vorbehalten.

Die hier als Download zur Verfügung gestellte Arbeit bietet einen auf archivalische Quellen und zeitgenössische Pressezeugnisse gestützten Überblick über die wichtigsten im Deutschland der 30er Jahre gebräuchlichen Farbfilmverfahren mit Schwerpunkt auf deren politisch-propagandistischer Auswertung. Ermöglicht und maßgeblich unterstützt wurden die damaligen Recherchen von Prof. Dr. Claus Füllberg-Stolberg / Leibniz-Universität Hannover, Gert Koshofer, Bergisch Gladbach, und Dr. Peter Stettner / Kulturarchiv der FH Hannover. Der Forschungsstand von 2007 ist inzwischen überholt; die angefügten Anmerkungen dienen nur der Fehlerkorrektur, nicht der inhaltlichen Ergänzung.

Literatur:

Die Filmfabrik Wolfen – Aus der Geschichte, Heft 4 / 8 / 11. Herausgeber: Industrie- und Filmmuseum Wolfen e.V. Wolfen o. J.

Koshofer, Gert: Color. Die Farben des Films. Berlin: Volker Spiess 1988.

Koshofer, Gert: Farbfotografie. Band 1: Alte Verfahren. Band 2: Moderne Verfahren. Band 3: Lexikon der Verfahren, Geräte und Materialien. München: Laterna Magica 1981.

Richard Schmidt, Adolf Kochs: Farbfilmtechnik. Eine Einführung für Filmschaffende. Schriftenreihe der Reichsfilmkammer, Band 10. Berlin: Max Hesses Verlag 1943.

Quellennachweise:

(1) Vgl. Messter, Oskar: Mein Weg mit dem Film. Berlin-Schöneberg: Max Hesses Verlag 1936, S. 75.

(2) Vgl. Der Farbenfilm auf dem Marsch? In: Kinotechnische Rundschau des Film-Kurier Nr. 153 vom 02.07.1921.

(3) Zu den Ufa-Zweifarbenfilmen auf Agfa-Material siehe auch: Jeanpaul Goergen: Rotorange und blaugrün. Das Zweifarbenverfahren Ufacolor 1931-1940. In: Filmblatt Nr. 43 / Herbst 2010, S. 77-92.

(4) Vgl. „Klingende, singende Harmonika” — und eine Drei-Farben-Kamera. In: Licht-Bild-Bühne Nr. 203 vom 30.08.1938.

(5) So bezeichnete Peter Hays das Siemens-Berthon-Verfahren: Opticolorfilm das mikroskopische Farbenwunder. In: Licht-Bild-Bühne Nr. 169 vom 22.07.1936.

(6) Zur Entwicklungsgeschichte des Linsenrasterverfahrens siehe auch den Aufsatz des Verfassers: Die unsichtbaren Farben des „Riffelfilms”. Zur Geschichte, Überlieferung und Farbrekonstruktion von Linsenrasterverfahren in Deutschland. In: Rundbrief Fotografie Nr. 66 / 2010, S. 16-21 (zugehörige Filmografie in der Nr. 67, S. 14).

(7) Betriebsarchiv der Agfa in Wolfen, Bestand A 6133, Schreiben der Siemens & Halske-Direktion an die Direktion der IG Farbenindustrie AG vom 27.06.1938.

(8) Zur Funktionsweise von Pantachrom siehe auch Gerd Heyer: Farbenfilm nach dem Silberfarbbleichverfahren. In: Veröffentlichungen des wissenschaftlichen Zentral-Laboratoriums der photographischen Abteilung – Agfa – Band IV. Leipzig: S. Hirzel 1935, S. 177-186. / Heymer: Der Linsenraster-Zweipack. In: Veröffentlichungen des wissenschaftlichen Zentral-Laboratoriums… Band V. Leipzig: S. Hirzel 1937, S. 37-47. / John Eggert und Gerd Heymer: Das Agfa-Pantachromverfahren. In: Veröffentlichungen des wissenschaftlichen Zentral-Laboratoriums… Band VI, Leipzig: S. Hirzel 1939, S. 46-64.

(9) BArch, R 109 I, 1033 c, Protokoll der Ufa-Vorstandssitzung Nr. 1363 vom 18.04.1939, Punkt 4 a.

(10) BArch, R 109 II, 5, Protokoll des Sachstandsreferates von Direktor Zimmermann über den Inlandsfilmvertrieb während der Firmen und Produktionschefsitzung am 13.11.1944, S. 11.

(11) Die Angaben zur Lichtempfindlichkeit stammen von D. Ch. Ehrhard Finger: Das Agfacolor Neu-Verfahren. In: Die Filmfabrik Wolfen. Aus der Geschichte, Heft 8, o. J., S. 24.

(12) Zur Empfindlichkeitssteigerung des Agfacolorfilms siehe Richard Schmidt, Adolf Kochs: Farbfilmtechnik, S. 81, zur Behandlung der Tonspur S. 85-86.

(13) Siehe hierzu den Aufsatz des Verfassers: Farbe als Waffe. Der Farbfilm als Mittel der deutschen Kriegsberichterstattung 1941-1945. In: Rainer Rother / Judith Prokasky (Hg.): Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges. München: edition text + kritik, 2010, S. 96-105.

(14) Zur „Panorama”-Farbmonatsschau für das Ausland siehe Hans-Peter Fuhrmann: Die Panorama-Monatsschau 1944/45. Erschließung und kritische Filmanalyse. Weimar: VDG Verlag 2010.

Bildnachweise:

Abbildung 1: Nach einer Skizze des Aufnahmevorgangs beim Siemens-Berthon-Verfahren in: Schmidt / Kochs: Farbfilmtechnik, S. 63.

Abbildung 2: Windisch, Hans: Schule der Farben-Fotografie. Harzburg: Heering-Verlag 1939, S. 112.

Abbildungen 3 und 4: Serda, Charlott: Das Farbfoto-Buch vom Film. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1941.

Abbildung 5: Serda, Charlott: Prominente „privat”. Das erste Farbenphoto-Buch aus dem Leben bekannter Schauspieler. Berlin: Landsmann-Verlag 1940, S. 53.

Abbildung 6: Schmidt / Kochs: Farbfilmtechnik, Tafel XV.

Abbildung 7: Der Deutsche Film Nr. 8 / 1943, S. 15.

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