Monats-Archiv: Mai 2016

Neuigkeiten aus dem Archiv – 27.05.2016

Am morgigen Samstag zeigt arte um 20:15 Uhr die Dokumentation “Gigant des Nordens – Hamburgs Aufstieg zum Welthafen”. Der von Gruppe 5 produzierte Film erzählt, wie aus einem kleinen Anleger an der Elbe innerhalb von gut acht Jahrhunderten der Welthafen wurde.

Es begann vor mehr als 800 Jahren mit der Vision eines norddeutschen Landadligen: Aus einem „Kuhdorf“ in den Sümpfen von Alster und Elbe sollte eine moderne Handels-Metropole werden. NDR und ARTE präsentieren in „Gigant des Nordens – Hamburgs Aufstieg zum Welthafen“ erstmals eine filmische Gesamtdarstellung der Geschichte des Hamburger Hafens. Die szenische Dokumentation schildert u.a. den Aufstieg und Fall der Hanse, die Entwicklung Hamburgs zum Welthafen und den rasanten Wandel des Warenumschlags während der industriellen Revolution. Neben Schlaglichtern auf Hamburger Persönlichkeiten wie Bernhard Nocht und Albert Ballin, gibt der Film Einblicke in die Alltagsgeschichten und Lebensbedingungen der Bevölkerung.
Neben Inszenierungen lassen dokumentarische Sequenzen, Experteninterviews, umfangreiches Archivmaterial und aufwendige Computeranimationen die Geschichte des Hamburger Hafens wieder lebendig werden.

Wir konnten Material aus unserem Archiv für diese Produktion beisteuern.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.05.2016

Erneut können wir interessante Zugänge für unser Archiv vermelden:

Aus privater Quelle konnten wir einen 16-mm-Film, gedreht 1941 am 60. Geburtstag von Dr. Günther Quandt, erstehen. Günther Quandt ist der Vater von Hellmut, Herbert und Harald Quandt. Seine erste Ehefrau Antonie Ewald starb 1918. Seine zweite Ehefrau Magda Friedländer, Mutter von Harald, heiratete 1931, zwei Jahre nach der Scheidung von Günther Quandt, Dr. Joseph Goebbels.
Der rund 14 Minuten lange Film zeigt den Empfang verschiedener Wirtschaftsführer und anderer Prominenter in der Privatvilla des Industriellen.

In London trafen wir die Nachkommen einer jüdischen Familie, die 1938 aus Breslau emigrieren musste. Im Besitze der Familie sind zahlreiche 16-mm-Filmrollen, die in den 1930er Jahren in Breslau, in Schlesien und während verschiedener Urlaubsreisen im In- und Ausland entstanden sind.
Die mehrere Stunden langen Aufnahmen halten nicht nur den Alltag einer bürgerlichen jüdischen Familie im nationalsozialistischen Deutschland fest; sie sind auch eine Zeitreise in das Breslau der damaligen Zeit.

Die Rollen werden derzeit in HD abgetastet und später ausführlicher an dieser Stelle vorgestellt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.05.2016

Der Kultursender arte zeigt heute Abend um 20.15 Uhr die von taglicht media produzierte Dokumentation “Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW”.

18. September 2015: Der Weltkonzern VW stürzt in seine bisher größte Krise. US-Behörden haben einen Betrug bei der Abgaskontrolle von Dieselfahrzeugen entdeckt. Seitdem ist bei VW nichts mehr wie es war. Im Wochenabstand folgt eine Enthüllung der nächsten. VW droht der ganz große Absturz.
[...]
Aber: Die VW-Krise ist kein Zufall, sie hat eine Vorgeschichte, und der heutige Skandal ist nicht der erste. Die 90minütige Dokumentation „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ erzählt die Chronologie des Dieselbetrugs im Lichte der Konzerngeschichte. Denn der Konzern war schon immer anders als andere Firmen. Gegründet durch Adolf Hitler und reich geworden durch Rüstungsproduktion, wird der Autobauer nach dem Krieg als deutscher Musterbetrieb weitergeführt: Politik, Gewerkschaften und Management sitzen an einem Tisch. Die Macht freilich gehört der Familie Porsche-Piëch, die schon bei der Gründung dabei war….
Mit seltenem Archivmaterial und hochwertigen Bildern blickt „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ hinter die Kulissen eines ganz besonderen Konzerns.

Wir konnten Material aus unserem Archiv für diese Produktion beisteuern.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.05.2016

Der 1. Mai hat eine lange Tradition in der deutschen Arbeiterschaft. Nach der Machtübernahme erklärte die NS-Führung den Tag unter Fortzahlung des Lohns zum gesetzlichen Staatsfeiertag. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der Arbeiterbewegung vom 1. Mai als internationalem Tag der Arbeit stand dieser Feiertag nach dem 30. Januar 1933 ganz im Zeichen der nationalsozialistischen Bewegung.

Die zentrale “Reichsfeier” zum Tag der Arbeit fand 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt, das eigens für diesen Anlass mit einer großen Tribüne ausgestattet worden war. Über der Tribüne standen sechs gigantische Hakenkreuz- und drei schwarz-weiß-rote Fahnen. Der ganze Platz war gesäumt von Flaggen und Standarten.

In einem Nachlass eines ehemaligen Kameramann fanden wir neben vielen anderen zeitgeschichtlich bedeutsamen Filmen auch eine Rolle mit bisher nie gezeigten Aufnahmen der 1. Mai Feier 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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