Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.09.09

Eingeladen von dem Verein „Berliner Unterwelten“ hielt Karl Höffkes im Pavillon „Mythos Germania“ an der Gedenkstätte für die ermordeten Juden in Berlin einen Vortrag über den privaten Film und zeigte dabei schwerpunktartig Filmaufnahmen aus Berlin aus den Jahren 1933 bis 1945. Rund 80 Besucher verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse.

Ein weiterer Vortrag ist angesichts des großen Zuspruchs geplant.


Seit rund 25 Jahren spürt der Historiker Karl Höffkes verschwundenen Filmschätzen nach. Die von ihm entdeckten, bis dahin verschollenen geglaubten Privatfilme Hermann Görings wertete das Bundesfilmarchiv als einen der „spektakulärsten Funde“ der Nachkriegszeit; das ZDF machte daraus einen vielbeachteten Zweiteiler, der international mit höchsten Auszeichnungen bewertet wurde. Der „Geschichte Händler“ (so FOCUS/Mai 2009) verfügt inzwischen über eines der größten Filmarchive der Welt. Einige der interessantesten Privatfilm-Aufnahmen aus dem Berlin der Jahre vor 1945 stellt Karl Höffkes beim Berliner Unterwelten e.V. vor.

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Meine beiden großen Leidenschaften, die Geschichtswissenschaft und das Medium Film, zu verknüpfen und daraus mehr als ein Hobby zu machen, bestimmen mein Leben.