Aus aktuellem Anlass – 06.02.2009

Der ARD-Spielfilm „Willkommen zu Hause“ mit Ken Duken in der Rolle des Bundeswehrsoldaten Ben Winter, der aufgrund eines Anschlages der Taliban traumatisiert aus Afghanistan zurückkehrt und nur schwer in die bundesdeutsche Lebenswirklichkeit zurückfindet, hat für ein großes Medienecho gesorgt und ein lang tabuisiertes Thema in den Blick der Öffentlichkeit gerückt.

Ich habe vor wenigen Monaten eine Delegation des Vereins „Lachen helfen e.V.“ einer Privatinitiative deutscher Soldaten für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten bei ihrer Reise nach Mazar I Sharif und Faizabad begleitet. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch eine Patrouillenfahrt der Bundeswehr in einen schwer zugänglichen Teil Nordafghanistans drehen. Für aktuelle Beiträge stehen aus dieser Reise rund 90 Minuten Filmmaterial zur Verfügung.

Ein Jahr zuvor führte meine Route von Islamabad über den Khyber-Pass nach Jalalabad und Kabul. Von hier ging es weiter nach Bamyan und Bami amir. Eine zweite Reise ging über Machmudi, durch den Salang-Tunnel nach Mazar I Sharif bis nach Sibirgan. Von dieser Reise, die auf Einladung der Deutschen „Welthungerhilfe“ stattfand, kann ich drei Stunden Material anbieten.

Für Juni ist eine weitere Reise nach Afghanistan geplant. Kolleginnen und Kollegen, die an bestimmten Motiven interessiert sind, setzen sich bitte mit mir in Verbindung.

Geschrieben von

Meine beiden großen Leidenschaften, die Geschichtswissenschaft und das Medium Film, zu verknüpfen und daraus mehr als ein Hobby zu machen, bestimmen mein Leben.