Monats-Archiv: Februar 2012

Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.02.2012

Die Aufnahmen entstanden bei einem Traditionstreffen der Königlich Sächsischen Gardereiter auf Schloss Neschwitz/Sachsen. Historisch interessant die repräsentativen Löwenhelme, die von den Offizieren der sächsischen Gardereitern getragen werden. Mit anwesend auch der „Kriegerverein“, der mit der Reichskriegsflagge zur Kranzniederlegung marschiert. Die Bilder entstanden 1937.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 24.02.2012

Immer wieder wird in der Presse über die Existenz von Sexfilmen spekuliert, die während des Dritten Reiches entstanden sein sollen. Unter dem Schlagwort „Sachsenwald-Filme“ sind vor einiger Zeit sogar einige dieser Filme veröffentlicht worden; ihre Authentizität ist aber umstritten.

Wir konnten vor wenigen Tagen einen alten Filmbestand erwerben, in dem sich mehrere Rollen mit höchst freizügigen Aufnahmen befanden, die zweifellos aus den 30er Jahren stammen und in Berlin entstanden sind. Der eingestellte Ausschnitt stammt aus dem Jahre 1936.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.02.2012

Aus Japan erreichten uns kürzlich mehrere Rollen mit alten Wochenschauaufnahmen. Die rund 120 Minuten langen Filmaufnahmen erweitern unseren Archivbestand mit vielen bislang unbekannten Bildern. Die eingestellten Ausschnitte zeigen Szenen mit japanischen Soldaten Mitte der 30er Jahre.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.02.2012

Die Aufnahmen, die wahrscheinlich ein Filmamateur aus Quakenbrück im niedersächsischen Artland im Jahr 1937 gemacht hat, zeigen zunächst den Bremer Marktplatz mit dem wochentäglichen Grünmarkt. Wir sehen das alte Renaissance-Rathaus mit dem Anbau des Neuen Rathauses und auch die Bürgerhäuser an der Westseite, die im Krieg alle zerstört wurden. Die Kamera blickt vom Eingang der Böttcherstraße über den Markt hinweg auf den Unser Lieben Frauen Kirchhof und aus der Obernstraße auf die Westseite des Rathauses. Links sehen wir eingerüstet das Karstadt Warenhaus.

Die Bremen-Besucher (der Filmamateur war wahrscheinlich Weinhändler) kommen aus dem historischen Ratskeller, besichtigen das Parkhotel mit dem Hollersee und gehen dann auf die Weser Insel Teerhof. Vom Teerhof aus sehen wir die Häuser an der „Schlachte“, dem historischen Hafen. Bis auf eines wurden auch diese Lager- und Kontorhäuser im Krieg alle zerstört.

Der Bremen-Besucher macht eine Hafenrundfahrt. Er fährt an der Atlas-Werft mit ihren Sliphelgen vorbei, passiert den Kopf des Europahafens (Kaiserhafen I) und fährt dann in den Überseehafen. Die Bilder sind nicht ganz chronologisch geschnitten. Wir sehen mit viel Hafenbetrieb noch das Wendebecken, die Helgen der Großwerbt A.G. Weser, die Getreideumschlagsanlage und einen, von einem Schlepper gezogenen, Getreideheber.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.02.2012

Aufnahmen vom Deutschlandflug 1938. Dieser alljährlich stattfindende Wettbewerb für Flugzeug-Piloten wurde am 11. Juni 1911 zum ersten Mal ausgetragen. In den nachfolgenden Jahren waren auch Pilotinnen und Piloten wie Elly Beinhorn und Ernst Udet daran beteiligt.

Der Deutschlandflug 1938 war die letzte und zugleich größte flugsportliche Veranstaltung der internationalen Luftfahrt: Rund 400 Flugzeuge gingen an den Start und legten an den acht Wettbewerbstagen insgesamt rund 2 500 000 Kilometer zurück. Bei diesem Wettbewerb, bei dem es zu mehreren schweren Unfällen kam, konnten zum ersten Mal sowohl Flugroute wie auch die anzufliegenden Flugplätze selbst gewählt werden.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.02.2012

Immer wieder entpuppen sich Filmrollen, die uns übereignet werden, als historische Schätze. So enthielt ein 16-mm Film aus Süddeutschland neben kurzen Aufnahmen einer Truppenbewegung, Bilder von einem Lager der HJ, das auch der damalige Gauleiter Robert Wagner besuchte. Wagner, dem es am Ende des Krieges zunächst gelang, einige Wochen unterzutauchen, wurde schließlich von den Amerikanern verhaftet und als ehemaliger Chef der Zivilverwaltung in Elsass und Lothringen an Frankreich ausgeliefert, wo man ihn zum Tode verurteilte. Die öffentliche Hinrichtung fand am 14. August 1946 in Straßburg statt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 08.02.2012

Stetig wachsend entwickelt sich die Nachfrage der Sender und Produktionsfirmen aus dem In- und Ausland nach unserem Material. Wir bedanken uns bei den nachfolgend aufgeführten Partnern, die innerhalb der letzten Wochen Filmmaterial aus unserem Archiv verwendet haben: INTERAKT/Saul Friedländer Dokumentation, n-tv, HISTODOC/Frankreich, die Staatlichen Schlösser/Colditz, Museum Media Inc./Canada, Der SPIEGEL, Programm 33/Paris, ORF, CC&C/Frankreich, Artline Film/Frankreich, Gebrüder Beetz Filmproduktion, RBB, Stiftung Deutsches Museum, HISTORY Media, TeamWorx Television, Broadview TV und ZDF.

Erfreulich stark wächst auch der Filmbestand, der uns zur Vermarktung anvertraut wird. So werden die privaten Film-Aufnahmen von Edgar Forsberg (257. Infanterie-Division, ca. zwei Stunden) und von Harald von Vietinghoff-Riesch (Rittmeister 56. Infanterie-Division, ca. 2,5 Stunden) ab sofort exklusiv durch unsere Agentur lizenziert. Wir berichten darüber in Kürze detailliert auf dieser Seite.

Unter den zahlreichen Ankäufen finden sich ua. ein ca. 12 Minuten langer 16-mm Privatfilm aus einer deutschen Panzerdivision, ein ca. 50 Minuten langer 16-mm Film über den Kriegseinsatz der Amerikaner im Ersten Weltkrieg, ein 16-mm-Film über die jüdische Privatschule „Goldschmidt“ in Berlin aus dem Jahr 1937, umfangreiche Privatfilmaufnahmen von der Ausstellung „Entartete Kunst“ sowie ein 16-mm-Farbfilm einer Urlaubsreise durch Deutschland im Jahre 1938. Aus diesen und anderen Neuerscheinungen veröffentlichen wir in Kürze Ausschnitte.

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Neuigkeiten im Archiv – 08.02.2012



Erntedankfest 1937.
Nach ihrer Machtübernahme hatten die Nationalsozialisten das traditionelle Erntedankfest zum Nationalen Feiertag erhoben. Im Andenken an den Bauernaufstand wurde es jeweils Anfang Oktober am 1. Sonntag nach Michaelis gefeiert. Neben der zentralen Feier auf dem Bückeberg, südlich von Hameln, fanden überall im Reich, wie hier im Badischen, entsprechend Feierlichkeiten statt.

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Neuigkeiten im Archiv – 03.02.2012

Filmausschnitte aus dem Nachlass eines Fotografen aus Offenburg, der über mehrere Jahre chronistisch die Ereignisse in seiner Heimatstadt festhielt. Dieser Film entstand 1938 anlässlich des sogenannten „Heldengedenktages“. Die Gesamtlauflänge des historisch interessanten 16-mm-Materials, das den gewaltigen Propagandaaufwand der Nationalsozialisten auch außerhalb der großen Metropolen anschaulich dokumentiert, liegt bei rund 70 Minuten.

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