Monats-Archiv: November 2011

NEUIGKEITEN – 26.11.2011

Münchhausen – der vielleicht größte Klassiker des NS-Kinos erfreut sich dank häufiger TV-Ausstrahlungen auch heute noch allgemeiner Beliebtheit. Wie keine andere Produktion aus der Blütezeit des Ufa-Kinos steht Münchhausen für unpolitische, wirklichkeitsferne Unterhaltung und filmische Erzählkunst auf höchstem technischem Niveau.

In unserer Rubrik Filmgeschichte präsentieren wir heute unseren Beitrag zu Münchhausen mit einer Auswahl farbenfroher Kinoaushangfotos aus der Sammlung Michael A. Krüger, die uns Herr Krüger für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat. Da ein besonders bildgewaltiger Teil des Films in Venedig spielt, bringen wir zu diesem Anlass zeitgenössische Amateuraufnahmen aus der Lagunenstadt.

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Neuigkeiten – 22.11.2011

Info an alle, die uns in den letzten 14 Tagen altes Filmmaterial zugesandt haben: Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach unserem Archivmaterial, haben wir derzeit keine Zeit, um neu eingegangenes Filmmaterial zu sichten.

In den letzten Tagen haben ua. folgende Sender und Produktionen auf unser Material zurückgegriffen:

Unterwegs in der Weltgeschichte mit Hape Kerkeling“, eine israelische Filmproduktion, das ZDF für folgende Teile seiner sechsteiligen Dokumentarserie “Geheimnisse des Dritten Reichs“: Hitlers Familie, Speer, Rommel.

Das Deutsche Historische Museum für eine Preußenausstellung, eine spanische Produktion für eine Dokumentation über Dr. Goebbels, zwei französische und ein tschechischer Sender für umfangreiche zeitgeschichtliche Beiträge zum Zweiten Weltkrieg und der RBB zu den Themen “Potsdam” und “Bendlerblock”. Weitere Anfragen aus dem In- und Ausland liegen vor und werden im Laufe dieser Woche abgearbeitet.

Ein dänisches Label hat die DVD-Lizenz für vier unserer Dokumentarfilme, ua. “Die Geschichte der Wehrmacht” und “Vorwärts und durch” für den gesamten skandinavischen Raum erworben. Ein bekanntes niederländisches Label veröffentlicht in Kürze eine DVD-Box zum Thema “Deutschland in den Jahren 1933 – 1945″ mit unseren Dokumentationen. Die Verhandlungen dafür fanden in den letzten Tagen in unserem Hause statt.

Neben zahlreichen anderen alten Filmen konnten wir gestern fünf privat gedrehte Filme aus den Jahren 1943 – 1945 erwerben, die die Situation in England, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland in den letzten Kriegsjahren festhalten. Ein Teil der Aufnahmen ist in Farbe.

Mit allen anderen Einsendern setze ich mich in den nächsten Tagen in Verbindung.

Karl Höffkes

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Neuigkeiten – 07.11.2011

In unserer Rubrik Filmgeschichte bringen wir einen Beitrag von Dirk Alt und Alexander Zöller, die zur filmischen Kriegsberichterstattung der Propagandakompanien (PK) forschen. Ihr Artikel über Die Deutsche Wochenschau und die Filmberichter der Propagandakompanien enthält eine Überblicksdarstellung der Organisation und Arbeitsweise der PK sowie der Produktion und Gestaltung der Kriegswochenschau. Für weitere Arbeiten auf diesem Gebiet suchen die Verfasser nach Zeitzeugen und Material, das sich in Privathand erhalten hat, zum Beispiel Nachlässe ehemaliger PK- oder Wochenschaukameramänner.

Alle entsprechenden Hinweise werden dankbar entgegengenommen von:

Dirk Alt, Märchenweg 26, 30938 Burgwedel, DirkAlt at gmx.de

Alexander Zöller, Zeppelinstraße 62, 14471 Potsdam, alexander.zoeller at fh-potsdam.de

[Bitte at durch @ ersetzen und Leerzeichen löschen.]

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Neuigkeiten – 07.11.2011

Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes wurden uns gleich drei interessante Privatfilmbestände angeboten. Einer davon direkt aus Italien. Ein Beleg für den wachsenden Bekanntheitsgrad unseres Archivs.

Nachdem in der vergangenen Woche Filmmaterial aus unserem Bestand in verschiedenen Produktionen,ua. in der ZDF-Dokumentation über Graf v. Stauffenberg, verwendet wurde, erreichten uns heute zwei neue Anfragen nach Archivmaterial, denen wir umfassend nachkommen können.

Unsere beiden neuen Produktionen “Filmen unterm Hakenkreuz” und “Der letzte Friedenssommer: Europa 1938 in Farbe” sind von der FSK geprüft und freigegeben. Die Auslieferung erfolgt in Kürze über Polar Film.

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Neuzugänge im Archiv – 07.11.2011

Im Mai 1938, anlässlich der Reise des Deutschen Diktators Adolf Hitler zu seinem Verbündeten, dem italienischen Duce Benito Mussolini, drehte ein deutscher Tourist diese Aufnahmen. Seltene Bilder aus dem faschistischen Italien, die jetzt unseren Archivbestand erweitern.

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Neuigkeiten – 02.11.2011

Mit Aufregung, Empörung und Verwunderung reagieren deutsche Printmedien auf den ARD Zweiteiler „Laconia“, der die Geschichte des deutschen U-Boot-Kommandanten Werner Hartenstein (U 156) erzählt. Der hatte im September 1942 weitab vor der Afrikanischen Küste den britischen Truppentransporter „Laconia“ torpediert. Zur Rettung der Schiffbrüchigen tauchte nicht nur Hartenstein auf. Nachdem er die deutsche U-Boot-Führung informiert hatte, befahl Karl Dönitz weitere deutsche U-Boote an die Unglücksstelle, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Ein humanitäres Unterfangen mitten in einem erbarmungslosen Krieg, das von amerikanischer Seite mit Bomben zunichte gemacht wurde.

Wir haben dieses bis heute weitgehend vergessene Kapitel des Krieges schon vor Jahren in unserer Dokumentation „Die Geschichte der Deutschen Kriegsmarine“ aufgearbeitet. Aus Anlass der ARD-Dokumentation stellen wir das betreffende Kapitel nachfolgend ein.

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Neuigkeiten – 02.11.2011

Im vergangenen Monat haben exakt 89650 Besucher unsere Website angesehen. Leider verzögern sich die angekündigten technischen Neuerungen um einige Wochen, weil wir so viele Anfragen zu bearbeiten haben, dass unsere Kapazitäten ausgelastet sind.

In der zweiten Monatshälfte September haben neben dem ZDF, dem rbb, N 24, n-tv, dem NDR und anderen deutschen Sendern diverse französische, britische, tschechische und italienische Produktionen auf unser Archivmaterial zurückgegriffen. Angesichts der wachsenden Archivbestände sichten die Verantwortlichen immer häufiger direkt vor Ort, um einen Überblick über die vorhandenen Filme zu gewinnen. Die damit verbundenen Gespräche verschieben leider andere Arbeitsvorhaben.

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Neuzugänge im Archiv – 02.11.2011

Private Farbfilmaufnahmen aus dem besetzten Polen, gedreht von einem Angehörigen der Ostbahn. Historisch interessant sind die Szenen des berühmten polnischen Arabergestüts in Janow (seit 1817), von dem uns bisher keine Aufnahmen bekannt waren.

Das berühmte Gestüt hatte unter der kurzen Besetzung durch russische Truppen im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes besonders schwer gelitten. Als im Dezember 1939 der deutsche Kommandant in Janow eintraf, fand er nur noch Trümmer vor. Die traditionsreiche Zuchtstätte befand sich in einem trostlosen Zustand und schien dem Untergang geweiht: kein Pferd war mehr vorhanden, die Gebäude mutwillig zerstört, die Stallungen unbrauchbar, die Boxen zusammengeschlagen, alles, was aus Holz war, verfeuert. Alle Fensterscheiben waren eingeschlagen, Geschirre, Sättel, Trensen, Riemen, Striegel, ja selbst die Tränkeeimer fehlten.

Von den 114 Hengsten hatte die Rote Armee 94 mitgenommen, von den 344 Pferden fehlten 271.

Trotz des außergewöhnlich harten Winters wurde sofort mit dem Wiederaufbau begonnen. Entlaufene und versteckt gehaltene Pferde wurden eingefangen und ins Gestüt zurück gebracht. Innerhalb weniger Monate gelang es, das alte Gestüt wieder zu neuem Leben zu erwecken und die Zucht der edlen Araberpferde weiter zu führen.

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