Kategorie-Archiv: Allgemein

Neuigkeiten aus dem Archiv – 24.06.2016

Die Nachfrage nach historischem Filmmaterial aus unserem Archiv wächst ungebremst.

In den letzten Wochen zählten zu unseren Kunden: Yami2/Frankreich, Programm 33, WDR, Deutsche Welle, Phares et Balises/Paris, History Media, NHK Japan, Epoche Media, ZDF, First Fruits of Zion/Israel, ZDFInfo, Florianfilm, Spiegel-TV, Quark Productions, Taglicht Media, Cineteve, Agat Films, BBC, Story House und viele andere nationale und internationale Produktionen.

Wir danken und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit

Neuzugänge an historischem Filmmaterial: allein im laufendem Monat Juli wuchs unser Archivbestand um rund 14 Stunden.

Über die Übernahme weiterer größerer Bestände berichten wir nach Ende der laufenden Verhandlungen und Unterzeichnung der Verträge.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.06.2016

Als der zur Rettung der Deutschen Zivilbevölkerung vor der Roten Armee eingesetzte KdF-Dampfer “Wilhelm Gustloff” am 30. Januar 1945 vor der Küste Pommerns durch drei Torpedotreffer des sowjetischen U-Bootes S-13 versenkt wurde, verloren mehr als 9.000 Menschen, darunter rund 3.000 Kinder, ihr Leben. Die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten!

Nach ihrem Stapellauf am 5. Mai 1937 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, wurde die “Wilhelm Gustloff” als Kreuzfahrtschiff der DAF-Unterorganisation „Kraft durch Freude“ (KdF) genutzt und brachte auf zahlreichen Fahrten deutsche Urlauber nach Italien und Norwegen.

Lange haben wir vergeblich nach einem als verschollen geltenden 16-mm-Film gesucht, von dem wir Kenntnis hatten. Er hält auf fast zwei Stunden (!) das Leben an Bord der “Wilhelm Gustloff” während einer Urlaubsreise fest. Um so mehr freuen wir uns, dass es uns endlich gelungen ist, diesen Film zu finden und für unser Archiv zu erwerben.

Wir zeigen an dieser Stelle Ausschnitte aus dem Leben an Bord der “Wilhelm Gustloff”.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.06.2016

Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem sprach Dr. Dirk Alt, Autor unseres Niedersachsen-Zweiteilers, am 9. Juni im Hannoverschen Haus der Region zum Thema „Filmdokumente der NS-Zeit in Niedersachsen“ und zeigte hierbei eine Auswahl von Materialien aus unserem Archiv. Die Gedenkstätte Ahlem befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule in Hannover: Diese wurde ab 1941 als Sammelstelle für Juden aus Niedersachsen verwendet, die anschließend in die Vernichtungslager deportiert wurden. Die Gedenkstätte führt regelmäßig Vortragsveranstaltungen durch.

Dr. Alt nutzte die Gelegenheit, um dem Publikum anhand der Filmbeispiele unser Archiv vorzustellen und ging dabei auch auf die immer wieder gegen Karl Höffkes erhobenen Vorwürfe ein, er vertrete nationalistisches oder sogar rechtsextremes Gedankengut. Dr. Alt stellte diese Vorwürfe richtig, schilderte die Kooperation der AKH mit Yad Vashem und dem US Holocaust Memorial Museum und kritisierte „das Meinungskartell“ Wikipedia, das eine objektive und wahrheitsgetreue Überarbeitung des Eintrags zur Person von Karl Höffkes bislang nicht zugelassen habe. Anschließend schilderte Dr. Alt die vielfältigen Erscheinungsformen des Amateurfilms während der NS-Zeit und diskutierte mit dem Publikum über die politisch-propagandistische Funktion des Amateurfilms im Rahmen der NS-Kulturpolitik.
Vortrag und Filme fanden ein interessiertes und dankbares Publikum.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 27.05.2016

Am morgigen Samstag zeigt arte um 20:15 Uhr die Dokumentation “Gigant des Nordens – Hamburgs Aufstieg zum Welthafen”. Der von Gruppe 5 produzierte Film erzählt, wie aus einem kleinen Anleger an der Elbe innerhalb von gut acht Jahrhunderten der Welthafen wurde.

Es begann vor mehr als 800 Jahren mit der Vision eines norddeutschen Landadligen: Aus einem „Kuhdorf“ in den Sümpfen von Alster und Elbe sollte eine moderne Handels-Metropole werden. NDR und ARTE präsentieren in „Gigant des Nordens – Hamburgs Aufstieg zum Welthafen“ erstmals eine filmische Gesamtdarstellung der Geschichte des Hamburger Hafens. Die szenische Dokumentation schildert u.a. den Aufstieg und Fall der Hanse, die Entwicklung Hamburgs zum Welthafen und den rasanten Wandel des Warenumschlags während der industriellen Revolution. Neben Schlaglichtern auf Hamburger Persönlichkeiten wie Bernhard Nocht und Albert Ballin, gibt der Film Einblicke in die Alltagsgeschichten und Lebensbedingungen der Bevölkerung.
Neben Inszenierungen lassen dokumentarische Sequenzen, Experteninterviews, umfangreiches Archivmaterial und aufwendige Computeranimationen die Geschichte des Hamburger Hafens wieder lebendig werden.

Wir konnten Material aus unserem Archiv für diese Produktion beisteuern.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.05.2016

Erneut können wir interessante Zugänge für unser Archiv vermelden:

Aus privater Quelle konnten wir einen 16-mm-Film, gedreht 1941 am 60. Geburtstag von Dr. Günther Quandt, erstehen. Günther Quandt ist der Vater von Hellmut, Herbert und Harald Quandt. Seine erste Ehefrau Antonie Ewald starb 1918. Seine zweite Ehefrau Magda Friedländer, Mutter von Harald, heiratete 1931, zwei Jahre nach der Scheidung von Günther Quandt, Dr. Joseph Goebbels.
Der rund 14 Minuten lange Film zeigt den Empfang verschiedener Wirtschaftsführer und anderer Prominenter in der Privatvilla des Industriellen.

In London trafen wir die Nachkommen einer jüdischen Familie, die 1938 aus Breslau emigrieren musste. Im Besitze der Familie sind zahlreiche 16-mm-Filmrollen, die in den 1930er Jahren in Breslau, in Schlesien und während verschiedener Urlaubsreisen im In- und Ausland entstanden sind.
Die mehrere Stunden langen Aufnahmen halten nicht nur den Alltag einer bürgerlichen jüdischen Familie im nationalsozialistischen Deutschland fest; sie sind auch eine Zeitreise in das Breslau der damaligen Zeit.

Die Rollen werden derzeit in HD abgetastet und später ausführlicher an dieser Stelle vorgestellt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.05.2016

Der Kultursender arte zeigt heute Abend um 20.15 Uhr die von taglicht media produzierte Dokumentation “Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW”.

18. September 2015: Der Weltkonzern VW stürzt in seine bisher größte Krise. US-Behörden haben einen Betrug bei der Abgaskontrolle von Dieselfahrzeugen entdeckt. Seitdem ist bei VW nichts mehr wie es war. Im Wochenabstand folgt eine Enthüllung der nächsten. VW droht der ganz große Absturz.
[...]
Aber: Die VW-Krise ist kein Zufall, sie hat eine Vorgeschichte, und der heutige Skandal ist nicht der erste. Die 90minütige Dokumentation „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ erzählt die Chronologie des Dieselbetrugs im Lichte der Konzerngeschichte. Denn der Konzern war schon immer anders als andere Firmen. Gegründet durch Adolf Hitler und reich geworden durch Rüstungsproduktion, wird der Autobauer nach dem Krieg als deutscher Musterbetrieb weitergeführt: Politik, Gewerkschaften und Management sitzen an einem Tisch. Die Macht freilich gehört der Familie Porsche-Piëch, die schon bei der Gründung dabei war….
Mit seltenem Archivmaterial und hochwertigen Bildern blickt „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ hinter die Kulissen eines ganz besonderen Konzerns.

Wir konnten Material aus unserem Archiv für diese Produktion beisteuern.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.05.2016

Der 1. Mai hat eine lange Tradition in der deutschen Arbeiterschaft. Nach der Machtübernahme erklärte die NS-Führung den Tag unter Fortzahlung des Lohns zum gesetzlichen Staatsfeiertag. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der Arbeiterbewegung vom 1. Mai als internationalem Tag der Arbeit stand dieser Feiertag nach dem 30. Januar 1933 ganz im Zeichen der nationalsozialistischen Bewegung.

Die zentrale “Reichsfeier” zum Tag der Arbeit fand 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt, das eigens für diesen Anlass mit einer großen Tribüne ausgestattet worden war. Über der Tribüne standen sechs gigantische Hakenkreuz- und drei schwarz-weiß-rote Fahnen. Der ganze Platz war gesäumt von Flaggen und Standarten.

In einem Nachlass eines ehemaligen Kameramann fanden wir neben vielen anderen zeitgeschichtlich bedeutsamen Filmen auch eine Rolle mit bisher nie gezeigten Aufnahmen der 1. Mai Feier 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.04.2016

In diesem Jahr jährt sich der 80. Jahrestag der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin.

Da wir jahrzehntelang gezielt Privatfilmmaterial zu diesem Großereignis gesammelt und heute den weltweit größten Archivbestand zu diesem Thema besitzen, liefern wir derzeit an zahlreiche Produktionen aus dem In- und Ausland Ausschnitte aus Amateurfilmaufnahmen, mit denen die Ereignisse von damals umfassend bebildert werden können.

Die hier eingestellten Aufnahmen zeigen ua. die Ankunft einer irischen Jugendgruppe, die als Gast der HJ die Olympischen Spiele von Berlin miterlebten

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 25.04.2016

Im Zuge einer Sichtung in Mannheim, Stuttgart und Karlsruhe konnten wir mehrere Rollen mit Privatfilmaufnahmen für unser Archiv erwerben.

Historisch interessant sind vor allem längere Szenen aus dem Fort Eben Email unmittelbar nach der Eroberung sowie Farbaufnahmen der Maginot-Linie und aus dem Westfeldzug.

Eine weitere Ergänzung unseres Bestandes bilden Farbfilmaufnahmen aus den Jahren 1941/42, die während verschiedener Urlaubsreisen in Deutschland entstanden sind.

Unser Dank gilt an dieser Stelle auch einer aufmerksamen Besucherin unserer Website, die uns heute auf einen Filmbestand aufmerksam gemacht hat, der sich im Familienbesitz befindet und diverse Ereignisse der Jahre 1936 bis 1944 in Berlin beinhaltet. Wir kommen auf diesen Bestand zurück, sobald wir ihn für unser Archiv erworben haben.

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