Kategorie-Archiv: Allgemein

Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.05.2016

Erneut können wir interessante Zugänge für unser Archiv vermelden:

Aus privater Quelle konnten wir einen 16-mm-Film, gedreht 1941 am 60. Geburtstag von Dr. Günther Quandt, erstehen. Günther Quandt ist der Vater von Hellmut, Herbert und Harald Quandt. Seine erste Ehefrau Antonie Ewald starb 1918. Seine zweite Ehefrau Magda Friedländer, Mutter von Harald, heiratete 1931, zwei Jahre nach der Scheidung von Günther Quandt, Dr. Joseph Goebbels.
Der rund 14 Minuten lange Film zeigt den Empfang verschiedener Wirtschaftsführer und anderer Prominenter in der Privatvilla des Industriellen.

In London trafen wir die Nachkommen einer jüdischen Familie, die 1938 aus Breslau emigrieren musste. Im Besitze der Familie sind zahlreiche 16-mm-Filmrollen, die in den 1930er Jahren in Breslau, in Schlesien und während verschiedener Urlaubsreisen im In- und Ausland entstanden sind.
Die mehrere Stunden langen Aufnahmen halten nicht nur den Alltag einer bürgerlichen jüdischen Familie im nationalsozialistischen Deutschland fest; sie sind auch eine Zeitreise in das Breslau der damaligen Zeit.

Die Rollen werden derzeit in HD abgetastet und später ausführlicher an dieser Stelle vorgestellt.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 10.05.2016

Der Kultursender arte zeigt heute Abend um 20.15 Uhr die von taglicht media produzierte Dokumentation “Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW”.

18. September 2015: Der Weltkonzern VW stürzt in seine bisher größte Krise. US-Behörden haben einen Betrug bei der Abgaskontrolle von Dieselfahrzeugen entdeckt. Seitdem ist bei VW nichts mehr wie es war. Im Wochenabstand folgt eine Enthüllung der nächsten. VW droht der ganz große Absturz.
[...]
Aber: Die VW-Krise ist kein Zufall, sie hat eine Vorgeschichte, und der heutige Skandal ist nicht der erste. Die 90minütige Dokumentation „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ erzählt die Chronologie des Dieselbetrugs im Lichte der Konzerngeschichte. Denn der Konzern war schon immer anders als andere Firmen. Gegründet durch Adolf Hitler und reich geworden durch Rüstungsproduktion, wird der Autobauer nach dem Krieg als deutscher Musterbetrieb weitergeführt: Politik, Gewerkschaften und Management sitzen an einem Tisch. Die Macht freilich gehört der Familie Porsche-Piëch, die schon bei der Gründung dabei war….
Mit seltenem Archivmaterial und hochwertigen Bildern blickt „Die Macht und ihr Preis – Die Akte VW“ hinter die Kulissen eines ganz besonderen Konzerns.

Wir konnten Material aus unserem Archiv für diese Produktion beisteuern.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.05.2016

Der 1. Mai hat eine lange Tradition in der deutschen Arbeiterschaft. Nach der Machtübernahme erklärte die NS-Führung den Tag unter Fortzahlung des Lohns zum gesetzlichen Staatsfeiertag. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der Arbeiterbewegung vom 1. Mai als internationalem Tag der Arbeit stand dieser Feiertag nach dem 30. Januar 1933 ganz im Zeichen der nationalsozialistischen Bewegung.

Die zentrale “Reichsfeier” zum Tag der Arbeit fand 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt, das eigens für diesen Anlass mit einer großen Tribüne ausgestattet worden war. Über der Tribüne standen sechs gigantische Hakenkreuz- und drei schwarz-weiß-rote Fahnen. Der ganze Platz war gesäumt von Flaggen und Standarten.

In einem Nachlass eines ehemaligen Kameramann fanden wir neben vielen anderen zeitgeschichtlich bedeutsamen Filmen auch eine Rolle mit bisher nie gezeigten Aufnahmen der 1. Mai Feier 1933 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 29.04.2016

In diesem Jahr jährt sich der 80. Jahrestag der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin.

Da wir jahrzehntelang gezielt Privatfilmmaterial zu diesem Großereignis gesammelt und heute den weltweit größten Archivbestand zu diesem Thema besitzen, liefern wir derzeit an zahlreiche Produktionen aus dem In- und Ausland Ausschnitte aus Amateurfilmaufnahmen, mit denen die Ereignisse von damals umfassend bebildert werden können.

Die hier eingestellten Aufnahmen zeigen ua. die Ankunft einer irischen Jugendgruppe, die als Gast der HJ die Olympischen Spiele von Berlin miterlebten

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 25.04.2016

Im Zuge einer Sichtung in Mannheim, Stuttgart und Karlsruhe konnten wir mehrere Rollen mit Privatfilmaufnahmen für unser Archiv erwerben.

Historisch interessant sind vor allem längere Szenen aus dem Fort Eben Email unmittelbar nach der Eroberung sowie Farbaufnahmen der Maginot-Linie und aus dem Westfeldzug.

Eine weitere Ergänzung unseres Bestandes bilden Farbfilmaufnahmen aus den Jahren 1941/42, die während verschiedener Urlaubsreisen in Deutschland entstanden sind.

Unser Dank gilt an dieser Stelle auch einer aufmerksamen Besucherin unserer Website, die uns heute auf einen Filmbestand aufmerksam gemacht hat, der sich im Familienbesitz befindet und diverse Ereignisse der Jahre 1936 bis 1944 in Berlin beinhaltet. Wir kommen auf diesen Bestand zurück, sobald wir ihn für unser Archiv erworben haben.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 21.04.2016

Das Thema “Sicherung von Kunstgegenständen und Beutegut” durch amerikanische Spezialeinheiten bei Kriegsende ist spätestens seit dem Film “Monuments Men” einem breiteren Publikum bekannt geworden. Originales Filmmaterial zu diesem Thema ist bis heute so gut wie nicht bekannt.

In einem umfangreichen Nachlass fanden wir jetzt zahlreiche 35-mm-Farbfilme, die im Mai 1945 von einem deutschen Kameramann im Auftrag der US-Behörde gedreht wurden und bis heute vollkommen unbekannt sind.

Die Filme sind von großem historischen Wert, denn sie dokumentieren neben der Sicherung und Restaurierung von Kunstgegenständen auch den Alltag in Deutschland unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 19.04.2016

Wie berichtet, konnten wir mehrere Rollen mit Privatfilmen aus dem Besitz eines ehemaligen Angehörigen eines Polizei-Bataillons für unser Archiv erwerben. Die Filme sind inzwischen in Full-HD abgetastet und werden zur Zeit von uns inhaltlich erfasst.

Teile der Filme zeigen das zerstörte Warschau und dokumentieren das Leben der jüdischen Bevölkerung im Warschauer Ghetto.

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Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.04.2016

Regelmäßig erreichen uns Zusendungen mit privaten Filmaufnahmen verbunden mit der Bitte, diese Filme zu archivieren und in unseren Bestand aufzunehmen. Ein Beispiel dafür sind diese Szenen aus einem rund 30 Minuten langen 16-mm-Film, der uns aus Süddeutschland zugesandt wurde. Die Aufnahmen zeigen den Soldatenalltag in der Deutschen Wehrmacht in all seinen Facetten.

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