Kategorie-Archiv: Allgemein

Neuigkeiten aus dem Archiv – 18.06.2018

Der im Auftrag des Fremdenverkehrsvereins der Hansestadt Hamburg hergestellte Stummfilm „Streifzüge durch Hamburg“ wurde im März 1939 der Filmprüfstelle Berlin vorgelegt. Die Aufnahmen erwecken allerdings den Eindruck, wesentlich früher entstanden zu sein. Interessant ist der geringe Uniformierungsgrad des öffentlichen Lebens – würde nicht in einem Zwischentitel der „Adolf-Hitler-Platz“ (Rathausmarkt) erwähnt werden, könnte man glauben, der Film sei vor 1933 entstanden. Unser Sprecherkommentar gibt die originalen Zwischentitel wieder.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.06.2018

1933 brachte Hans Cürlis unter dem Titel Bayerische Heimat. Vom Frankenland bis zu den Alpen einen abendfüllenden Landschaftsfilm heraus, der neben einigen wenigen politisch gefärbten Sequenzen auch und vor allem grandiose Landschafts- und Städteaufnahmen sowie faszinierende Milieu- und Handwerksstudien enthält. Wir haben aus dem Material dieses kulturgeschichtlich wertvollen Stummfilms eine neunteilige Reihe erstellt. Zugunsten einer möglichst großen Nähe zum Original haben wir den Wortlaut der Zwischentitel auch in den politischen Passagen beibehalten. Die Musik stammt vom Ambient-Künstler Christian Fiesel, der auch für zahlreiche unserer neueren Dokumentarfilme seine Kompositionen zur Verfügung stellte.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 11.06.2018

Unter dem Titel „Zwei Sprachen einer Kunst“ brachte der Kulturfilmmacher Hans Cürlis 1958 ein kunstdidaktisches Doppelportrait der Maler Lesser Ury und Wassily Kandinsky heraus. Für diesen Film verwendete Cürlis Material, das er 1929 in den Berliner Ateliers der Künstler gedreht hatte. Wir zeigen einen zweiten Ausschnitt aus dem Film, der Wassily Kandinsky (* 1866, † 1944) bei der Arbeit zeigt. Der in Moskau geborene Künstler war Wegbereiter des Expressionismus und der abstrakten Kunst und Mitglied der Berliner Secession. Von 1922 bis 1933 lehrte er am Bauhaus in Weimar. Nach Machtübernahme der Nationalsozialisten kehrte er Deutschland den Rücken – zahlreiche seiner Werke waren 1937 in der nationalsozialistischen Schmäh-Ausstellung „Entartete Kunst“ zu sehen.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 04.06.2018

Am 16. Juli 1943 fand im britischen Newark die Beisetzung Władysław Sikorskis statt, Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in London und Oberbefehlshaber der polnischen Streitkräfte in Großbritannien. Sikorski war zwölf Tage zuvor bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz nahe Gibraltar ums Leben gekommen. Bis heute kursieren Mutmaßungen darüber, ob der Absturz die Folge sowjetischer Sabotage war. Der hier gezeigte Film dokumentiert die Trauerfeier zu Ehren des polnischen Patrioten, dessen Gebeine auf einem Friedhof polnischer Flieger ruhten, bevor sie 1993 nach Krakau umgebettet wurden.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 01.06.2018

Volendam – der Name des nordholländischen Fischerdorfes ist international gleichbedeutend mit Trachten und Folklore. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Volendam ein Anziehungspunkt für Touristen. Wie dieser Privatfilm zeigt, gehörten während der deutschen Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg auch Wehrmachtsoldaten zu den Besuchern Volendams.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 28.05.2018

1929 brachte das Berliner Institut für Kulturforschung e.V. unter dem Titel „Die Donau. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer“ einen abendfüllenden Kulturfilm heraus. Regie führte Hans Cürlis, an dessen umfangreichem dokumentarischem Oeuvre wir die Rechte halten. Wir präsentieren den stumm gedrehten Film entsprechend seiner ursprünglichen Gliederung in neun Teilen mit unterlegter Musik und eingesprochenen Zwischentiteln. Der Wortlaut des Kommentars wurde original belassen. Der Schlussteil des Films enthält Ansichten aus dem Donaudelta in der rumänischen Dobrudscha.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 24.05.2018

Neueren Publikationen zufolge ermordeten Wehrmacht und Waffen-SS infolge des deutschen Vormarsches in Frankreich und der französischen Kapitulation Mitte 1940 viele Hundert afrikanischer Kolonialsoldaten, darunter Algerier, Tunesier, Marokkaner und Senegalesen. Auch in der NS-Propaganda nahm die Darstellung kolonialer Hilfstruppen breiten Raum ein: sie wurden dort als Beleg für die Degeneration der westlichen Demokratien, insbesondere der „Grande Nation“, angeführt. Umso interessanter sind privat gedrehte Aufnahmen, die Rückschlüsse auf das Schicksal der Kolonialtruppen zulassen. Wir zeigen einen aktuellen Farbfilmfund – unterlegt mit Musik des Dark Ambient- / Industrial-Künstlers Magnus Zetterberg. Wir freuen uns, die Kompositionen Zetterbergs, die bereits mehrere unserer Dokumentarfilme untermalten, in Zukunft auch für unseren Kanal verwenden zu dürfen.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 22.05.2018

1929 brachte das Berliner Institut für Kulturforschung e.V. unter dem Titel „Die Donau. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer“ einen abendfüllenden Kulturfilm heraus. Regie führte Hans Cürlis, an dessen umfangreichem dokumentarischem Oeuvre wir die Rechte halten. Wir präsentieren den stumm gedrehten Film entsprechend seiner ursprünglichen Gliederung in neun Teilen mit unterlegter Musik und eingesprochenen Zwischentiteln. Der Wortlaut des Kommentars wurde original belassen. Die achte Folge beleuchtet orientalische Einflüsse auf das bulgarische Leben. Ein inhaltlicher Schwerpunkt widmet sich dem Tabakanbau.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 17.05.2018

Unter dem Titel „Zwei Sprachen einer Kunst“ brachte der Kulturfilmmacher Hans Cürlis 1958 ein kunstdidaktisches Doppelportrait der Maler Lesser Ury und Wassily Kandinsky heraus. Für diesen Film verwendete Cürlis Material, das er 1929 in den Berliner Ateliers der Künstler gedreht hatte. Wir zeigen einen Ausschnitt aus dem Teil des Films, der Lesser Ury gewidmet ist. Ury (* 1861, † 1931) gilt als einer der führenden Vertreter des Impressionismus in Deutschland und gehörte zu den prominenten Künstlern der Weimarer Republik.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 14.05.2018

1929 brachte das Berliner Institut für Kulturforschung e.V. unter dem Titel „Die Donau. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer“ einen abendfüllenden Kulturfilm heraus. Regie führte Hans Cürlis, an dessen umfangreichem dokumentarischem Oeuvre wir die Rechte halten. Wir präsentieren den stumm gedrehten Film entsprechend seiner ursprünglichen Gliederung in neun Teilen mit unterlegter Musik und eingesprochenen Zwischentiteln. Der Wortlaut des Kommentars wurde original belassen. Die siebte Folge zeigt Ansichten aus Rumänien mit Schwerpunkten auf die Landwirtschaft und die Hauptstadt Bukarest.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 07.05.2018

1929 brachte das Berliner Institut für Kulturforschung e.V. unter dem Titel „Die Donau. Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer“ einen abendfüllenden Kulturfilm heraus. Regie führte Hans Cürlis, an dessen umfangreichem dokumentarischem Oeuvre wir die Rechte halten. Wir präsentieren den stumm gedrehten Film entsprechend seiner ursprünglichen Gliederung in neun Teilen mit unterlegter Musik und eingesprochenen Zwischentiteln. Der Wortlaut des Kommentars wurde original belassen. Im Mittelpunkt der sechsten Folge steht die Kataraktenstrecke zwischen Balkan und Karpaten.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr

Neuigkeiten aus dem Archiv – 03.05.2018

Wir zeigen Auszüge aus einem Landschaftsfilm von Hans Cürlis / Institut für Kulturforschung Berlin. Unser Sprecherkommentar gibt die originalen Zwischentitel wieder. Zu sehen ist nicht nur der in stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Bildern eingefangene „Zauber der Sächsischen Schweiz“, sondern auch Ansichten von Pirna, Dresden und Meißen.

Weitere interessante Filme finden Sie auf unserem YouTube Channel.

mehr